E-Mail-RPG - was bedeutet das eigentlich?
Für was E-Mail steht wird sicherlich jeder wissen. E-Mail ist die Abkürzung für "Electronic Mail", was zu Deutsch "Elektronische Post" bedeutet. RPG hingegen ist eine weniger bekannte Abkürzung. Sie steht für Role-Playing-Game. Dieses ist englisch und bedeutet auf Deutsch soviel, wie Rollenspiel. Im Grunde läuft es darauf hinaus, dass E-Mail-RPG bedeutet, dass es sich bei der diesem Spiel um ein Rollenspiel handelt, das man mithilfe von E-Mails steuert. Dazu aber mehr unter "Züge" Diese E-Mail-RPG's erlauben einem in einen vollständig anderen Charakter zu schlüpfen. Sei es ein Taktiker, Pilot, Sicherheitsoffizier, Mediziner oder Wissenschaftler. Man muss dafür keine Ausbildung in dem Bereich besitzen, es sollte jedoch ein grundlegendes Wissen in dem Bereich, in den man seinen Charakter schicken will, auch beim Spieler vorhanden sein. Das sorgt dafür, dass ein gewisser Teil an Realismus gewahrt bleibt. Ebenso sollte man sich im Star Trek-Universum auskennen, damit man weiß, worum es geht.
Die Leitung des Rollenspiels setzt sich aus dem Gamemaster (GM) und dem Co-Gamemaster (CoGM) zusammen. Der Gamemaster hat die volle Kontrolle im Spiel. Seine Pflichten und Rechte liegen unter anderem darin
Diese Liste ist beliebig erweiterbar. Der Gamemaster muss quasi alle internen und externen Verwaltungsaufgaben, die anfallen, soweit sie nicht von anderen Positionen (Chronist, Webmaster, etc.) übernommen werden, übernehmen. Der Co-Gamemaster stellt die Vertretung des Gamemasters dar. Er hat die gleichen Aufgaben, wenn der GM einmal verhindert ist. Sei es aus irgendwelchen erdenklichen Gründen, wie Urlaub oder ähnlichen Gründen. Weiterhin hat er die Befugnis selber Entscheidungen zu treffen, die der GM jedoch revidieren kann, wenn er es für nötig hält. Der Co-GM sollte seine Entscheidungen nach Möglichkeit immer vorher mit dem GM absprechen. Die Aufgaben des Chronisten (CHR) liegen darin, die Züge auf Fehler im Bezug auf die Rechtschreibung und die Grammatik hin zu untersuchen und gegebenenfalls zu korrigieren. Weiterhin muss er die Chronik anfertigen. Diese ist eine Zusammenstellung aller Züge in einem bestimmten Zeitraum. Hierzu werden Züge in einem chronologischen Sinnzusammenhang gebracht. Der Webmaster hat die Aufgabe die Homepage zu pflegen.
Dieses Rollenspiel war, ist und wird immer kostenlos bleiben. Lediglich die Internetgebühren, sowie etwaige Gebühren zum Empfang und Versand von E-Mails fallen für den Spieler an, diese Gebühren liegen dann aber beim Internetanbieter
Jeder, der Interesse an diesem Spiel hat, kann sich anmelden. Jedoch hat niemand das Recht aufgenommen zu werden. Sollte der Gamemaster einen Grund haben, einem Spieler die Aufnahme zu verweigern, so kann er es ohne die Angabe dieses Grundes tun. Die Anmeldung erfolgt über den Button -Anmeldung- auf der linken Seite. Die Felder über den Spieler sind wahrheitsgemäß auszufüllen. Bei dem Charakter gelten die unter 3. genannten Beschränkungen. Sollte sich ein Spieler aus irgendwelchen Gründen abmelden wollen, sei es temporär oder für immer, so kann er dieses tun, in dem er eine E-Mail mit seiner Abmeldung über den Verteiler schickt. Bei einer temporären Abmeldung wird dann der Charakter neutral mitgezogen, wenn der Spieler nichts anderes anordnet. Bei einer Abmeldung für immer kann der Spieler entweder selber entscheiden, was mit dem Charakter passiert, oder der Gamemaster gibt an, was geschehen soll.
Wie oben bereits erwähnt, wird dieses Rollenspiel mithilfe von E-Mails gespielt. Diese E-Mails werden dann als Züge bezeichnet. Jeder Spieler erhält jeden Zug. Damit sich jedoch nicht jeder Spieler, die Adresse von jedem anderen Spieler merken muss, haben wir einen E-Mail-Verteiler bei Yahoo!-Groups (http://www.yahoogroups.de). Dieser Verteiler hat eine E-Mail-Adresse, an die der Zug geschickt wird. Yahoo sollte dann dafür sorgen, dass jeder Spieler diesen Zug erhält. Weiterhin ist zu sagen, dass Yahoo bei jeden E-Mail ein [USS-Asahi] in den Betreff setzt.
Bei uns unterliegt der Aufbau und das Format der Zug-E-Mails bestimmten Vorschriften. Folgendes ist zu beachten:
Das sind jedoch nicht die einzigen Beschränkungen. Es ist außerdem zu beachten, dass der Zug in Roman-Form (wie es oft bezeichnet wird) verfasst wird. Diese Bezeichnung ist jedoch absolut nichts sagend, da es auch Romane gibt, die den Kriterien nicht ensprechen. Der Text, mit dessen Hilfe die Charaktere gesteuert werden, muss in der 3. Person (Er, Sie, Es...) und im Präteritum bzw. Imperfekt (Vergangenheit) verfasst werden. Das mag jetzt sehr kompliziert klingen, ist aber ein sehr einfaches System. Ein Zug hat also wie in diesem Beispiel aufgebaut zu sein:
Betreff: [USS-Asahi] Captain Rovan [Bereitschaftsraum]
Text:Hi @ all!
@ all: Das Spiel läuft gut, weiter so!
Betr: CONN
=/\=
*Bereitschaftsraum Meriell blickte aus dem großen Fenster, an welchem sich die Sterne in
langen Streifen vorbeizogen. Die Asahi war bereits vor einigen Stunden auf Warp gegangen
und auf dem Weg zu Vulkan, wo man einige medizinische Probleme zu haben schien. Das
Missions-Briefing war, was das anging alles andere als ausführlich gewesen, aber man
hatte durchblicken lasse, dass es sehr heikel werden dürfte. In diesem Moment
erschütterte das Schiff stark und die Trill fiel auf das Sofa, welchem sie direkt
gegenüberstand. Die Warp-Sterne wurden wieder zu einzelnen Punkten und Meriell berührte
ihren Kommunikator: "Rovan an Steuermann, was ist los?"
=/\=
Da es ja durchaus auch E-Mail's geben dürfte, die keinen Zug enthalten, ist in so einem Fall im Betreff die E-Mail besonders zu kennzeichnen. Das muss dann durch ein [Info] oder [NRPG] im Betreff getan werden.
Generell gilt: Auf die sprachliche Richtigkeit ist zu achten. Züge sollten vor dem Abschicken an den Verteiler gelesen werden, um etwaige Fehler zu ermitteln und zu korrigieren. Das spart dem Chronisten eine lästige und langwierige Arbeit. Sollten die Fehler sich häufen ist damit zu rechnen, dass man vom GM, Co-GM oder CHR ermahnt wird. Auf jeden Fall sollte die Groß- und Kleinschreibung berücksichtigt werden.
Im Spiel wird zwischen zwei Arten von Charakteren unterschieden. Zum einen gibt es die spielergesteuerten Charakter, die PC's. Diese Charaktere dürfen nur von ihrem jeweiligen Besitzer gesteuert werden, soweit dieser es nicht anders angibt. Ein Übernehmen dieser Charaktere soll grundsätzlich vermieden werden. Eine weitere Regel im Bezug auf PC's ist, dass sie nicht ohne Erlaubnis - entweder vom Spieler oder vom Gamemaster - getötet werden dürfen. Die andere Art von Charakteren ist die der NPC's. Dieses sind nicht gespielte Charaktere. Das heißt, dass sie von jedem Spieler übernommen werden dürfen. Diese dürfen - wenn es permanente NPC's sind - jedoch auch nicht ohne Erlaubnis getötet werden.
3.2 Beschränkungen bei Charakteren
Bei Charakteren gibt es nur wenige Beschränkungen, diese sind jedoch auf jeden Fall zu beachten. Es sind keine Super-Charaktere erlaubt. Die Charaktere müssen eindeutige Schwächen aufweisen, seien es eine Krankheit, eine Psychose, eine Phobie oder eine Behinderung. Was es für eine Art von Schwäche ist, ist dem Spieler selbst überlassen. Weiterhin werden nur Spezies akzeptiert, die Erwähnung in der Serie fanden, also Canon sind. Selbsterfundene Spezies dürfen in diesem Spiel nicht gespielt werden (Dazu zählen nicht Hybride, die in der Serie nicht genannt wurden). Weiterhin dürfen ohne Erlaubnis auch keine Borg, Q, Gründer oder ähnliche Spezies gespielt werden. Dem Gamemaster ist jedoch die letzte Entscheidung, ob ein Charakter akzeptabel ist oder nicht, vorbehalten.
Beim Spieler hingegen gibt es keine Beschränkungen. Es gibt nur einige Empfehlungen, die aber nicht bindend sind. Allgemein gilt: Jeder, der Interesse hat, kann sich anmelden. Es gibt jedoch einige wenige Textpassagen die für Kinder nur bedingt geeignet sind. Eine feste Altersbeschränkung gibt es jedoch nicht. Wie oben bereits erwähnt sollten der Spieler einige Grundkenntnisse sowohl im Bereich Star Trek, als auch in dem Bereich besitzen, in dem er seinen Charakter einsetzen will, weiterhin sollte er in der Lage sein, einen vernünftige Text zu verfassen und diesen per E-Mail zu versenden.
Ein wichtiger Grundsatz ist, dass der Charakter nicht gleich der Spieler ist. Wird zum Beispiel ein Charakter im Spiel beleidigt, so darf sein Spieler sich nicht beleidigt fühlen. Denn die Beleidigung wurde an den Charakter gerichtet - nicht an ihn selbst. Weiterhin ist es so, dass der Charakter nicht das Wissen besitzt, wie der Spieler. Während die Spieler beispielsweise wissen, wo sich im Moment welcher Charakter befindet, so kann sein Charakter es nicht wissen. Es sei denn ein anderer Charakter hat ihm vorher mitgeteilt, wohin er sich begibt. Wenn ein Charakter wissen möchte, wo sich ein anderer Charakter befindet, so sollte er versuchen, dieses über den Computer in Erfahrung zu bringen.
Egal was passiert, unter den Spielern ist immer ein vernünftiger Umgangston zu wahren. Beleidigungen oder ähnliche Rauheiten werden nicht geduldet und können, je nach Härte, zum Ausschluss aus dem Rollenspiel führen.
4.1 Ausschluss aus dem Rollenspiel
Der sofortige Ausschluss aus dem Rollenspiel erfolgt, wenn einer der folgenden Fälle eintritt:
Sollte jemand für sein Rollenspiel Werbung über den Verteiler machen wollen, so ist vorher aus jeden Fall der Gamemaster zu fragen. Dieser wird dann entweder der Werbung zustimmen oder diese ablehnen. Sollte wiederholt unangemeldet oder gar verboten geworben werden, so führt dieses zu einem Ausschluss aus dem Rollenspiel.
4.3 Änderungen etc. des Regelwerks
Nur der Gamemaster darf das Regelwerk ändern. Diese Änderungen treten in dem Moment in Kraft, sobald die Spielleitung das über den Verteiler mitteilt oder die neue Version dieses Regelwerks auf der Homepage zu lesen ist.
Nun kurz zu meiner Person. Ich heiße Steffen Gongoll und bin der GM und der WM der Asahi.4.5 Autor und Version dieses Regelwerks
Steffen Gongoll
rege...@stgongoll.shellmaster.de
Version: Montag , der 31.07.2004 - 00:27 Uhr